Risikomaterial
Material mit dem höchsten Risikoprofil — strikt getrennt zu lagern und ausschließlich über zugelassene Beseitigungsbetriebe zu entsorgen.
Konfiskat-Lagerung als planungsentscheidender Hygiene-Baustein. Klare Trennung zwischen Lebensmittel und tierischen Nebenprodukten — vom Handwerksbetrieb bis zum Schlachthof.

In der Fleischerei entscheidet die Trennung von Lebensmittel und tierischen Nebenprodukten über die hygienische Integrität des gesamten Betriebs. Der Konfiskatkühler gibt der Hygienekette eine eigene Endstation — räumlich abgetrennt, technisch unabhängig, planbar in der Reinigung.
Die Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 regelt tierische Nebenprodukte und unterscheidet drei Kategorien. Für die Lagerung gelten: getrennte Behältnisse, klare Kennzeichnung, gekühlte Aufbewahrung wenn nicht innerhalb kurzer Fristen abtransportiert, durchgängige Dokumentation. Wer Konfiskat unsachgemäß lagert, riskiert Bußgelder bis hin zur Stilllegung.
Material mit dem höchsten Risikoprofil — strikt getrennt zu lagern und ausschließlich über zugelassene Beseitigungsbetriebe zu entsorgen.
Konfiskat aus genussuntauglichem Fleisch und vergleichbare Produkte — die Standard-Lagerkategorie für viele Fleischereien und Schlachthöfe.
Schlachthofabfälle aus genusstauglichem Fleisch — Material, das nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, aber keine Risikomerkmale aufweist.
Was den Hoffman-Konfiskatkühler in der Fleischerei besonders macht, ist die kompromisslose Konstruktion auf Reinigungsökonomie. Sechs Merkmale machen den Unterschied im Werkstatt-Tagesbetrieb.
Innen wie außen vollständig in lebensmittelechtem Edelstahl. Keine Kunststoff-Übergänge, die in der täglichen Reinigung versagen können.
Geschlossene Türsysteme verhindern Geruchsemissionen in den Verarbeitungsbereich und halten die Kühlkette auch bei häufigem Öffnen stabil.
Mit Geruchsverschluss — Reinigungswasser läuft kontrolliert ab, Rückgerüche bleiben außen, kein Stagnationswasser im Lagerraum.
120 L für Handwerksbetriebe mit 2–4 Schlachtungen pro Woche. 240 L für mittlere Schlachthöfe, Wildverarbeiter und kombinierte Betriebe.
Optionale Schnittstelle — Temperaturdaten direkt in das betriebliche Eigenkontrollsystem, lückenlose Doku für Veterinär-Audits.
Steckerfertig (R290) für Nachrüstung in Bestandsbetrieben oder Zentralkälte-Anbindung (R134a, CO₂-ready) für Neubauten mit Kälteverbund.

Größe und Anbindung hängen vom Betriebsprofil ab. Vier typische Konstellationen aus der Hoffman-GKT-Projektpraxis.
Klassischer Einsatz: Konfiskat aus täglicher Verarbeitung — Schlachtabfälle, ungeeignete Innereien, Knochenreste — wird im 120-L-Modul bis zur TKB-Abholung gekühlt. Entlastet den Verarbeitungsraum geruchlich und logistisch.
In mittelgroßen Schlachthöfen kommen 240-L-Module zum Einsatz — oft mehrfach im Betrieb verteilt: am Schlachtstand, am Verarbeitungsausgang, an der TKB-Schnittstelle. K1- und K2-Abfälle konsequent getrennt vorgehalten.
Betriebe mit klassischer Fleischerei plus Wildverarbeitung profitieren von einem Konfiskatkühler pro Linie — spezies-spezifische Trennung von Wildabfällen und gewerblichem Konfiskat ist regulatorisch sauber.
In Großhandelsstrukturen mit eigener Verarbeitung wird der Konfiskatkühler als Übergabe-Pufferzone zur TKB-Logistik geplant. Volumen, Zugänglichkeit und einfacher Reinigungsworkflow stehen im Vordergrund.
Konfiskat-Lagerung wird oft erst spät geplant — und kommt teuer zurück, wenn das Veterinäramt nachfordert. Diese fünf Punkte sollten in der Werkstatt-Konzeption früh geklärt sein.
Aus Sicht der Verordnung (EG) 1069/2009 ist eine räumliche oder mindestens funktionale Trennung von Lebensmitteln und Konfiskat zwingend. Wer Konfiskat im selben Kühlraum lagert wie Wurst und Fleisch, riskiert Beanstandungen und muss aufwendigere Reinigungs- und Trenn-Protokolle führen. Ein dedizierter Konfiskatkühler ist deutlich pragmatischer.
Bei 2–4 Schlachtungen pro Woche und üblichem Tagesaufkommen reicht der 120-L-Konfiskatkühler. Bei höherem Durchsatz oder kombinierten Betrieben (Fleischerei + Wildverarbeitung) ist der 240-L-Konfiskatkühler die richtige Wahl.
Reinigung empfohlen nach jeder Tierkörper-Abholung, mindestens aber arbeitstäglich. Durch die CNS-Edelstahlbauweise und die Hygiene-Drainage ist eine Komplettreinigung in unter 15 Minuten erledigt. Reinigungsprotokoll im Eigenkontrollsystem dokumentieren.
Der Konfiskatkühler arbeitet im Plus-Bereich (üblich +2 °C bis +6 °C), nicht im Minus. Konfiskat soll bis zur kurzfristigen Abholung gekühlt — nicht eingefroren — gelagert werden. Tiefkühlung würde die spätere Verarbeitung durch den Tierkörperbeseitiger erschweren.
Aus regulatorischer Sicht ist eine Trennung zumindest funktional gewünscht — bauliche Trennung ist optimal. In Praxisbetrieben hat sich eine direkte Wandanbindung mit eigener Drainage und separatem Stromkreis bewährt. Hoffman berät zur konkreten Einbausituation.
Vom Handwerksbetrieb bis zum Schlachthof: Wir planen Konfiskatkühler als integralen Bestandteil hygienekonformer Werkstattlayouts. Kurze Klärung, saubere Lösung, dokumentierte Compliance.
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