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Coldline · Schockfroster & Schnellkühler

Schockfroster für die Gastronomie.
Schnellkühlen mit Coldline-Präzision.

Ein Schock­froster senkt die Temperatur gegarter Speisen schnell durch den kritischen Bereich – das sichert die Lebensmittel­sicherheit nach HACCP, erhält Textur, Farbe und Aroma und entkoppelt Produktion vom Service. Coldline deckt das modellabhängig von −40 °C bis +85 °C ab: für Betriebe vom Restaurant über Hotel und Pâtisserie bis zur Zentral­küche – mit GN-Aufnahme, R290-Natur­kältemittel und in Echtzeit dokumentierter Temperatur­führung.

Coldline Schockfroster Sortiment – Vision, MODI, Smart, Arkis und Industry Serien

Der betriebliche Nutzen

Warum sich ein Schock­froster im Betrieb rechnet.

Professionelle Küchenprozesse verlangen nach Klarheit, Tempo und reproduzier­barer Qualität. Ein Schock­froster bildet dabei die zentrale Schnittstelle zwischen Produktion und Service. Das rasche Absenken der Temperatur nach dem Garen schützt nicht nur die Lebensmittel­sicherheit, sondern hebt auch Geschmack, Textur und Haltbarkeit auf ein konstant hohes Niveau.

🛡️

Maximale Produkt­sicherheit
Schnelles Durchlaufen des kritischen Temperatur­bereichs

🎨

Erhalt natürlicher Aromen
Farben, Texturen und Geschmack bleiben intakt

⚙️

Stabile Produktions­ketten
Planbare Vorbereitungs­zeiten und Abläufe

🔪

Effiziente Mise-en-place
Ohne Stressspitzen im Tagesgeschäft

📉

Weniger Lebensmittel­verluste
Signifikante Reduktion von Foodwaste

Multifunktion von −40 °C bis +85 °C

Ein Gerät, viele Anwendungen.

Coldline Schockfroster sind nicht nur Kühlgeräte. Sie sind multi­funktionale Systeme, die – modellabhängig – einen Temperatur­bereich von −40 °C bis +85 °C abdecken und dadurch eine Fülle professio­neller Anwendungen ermöglichen. In vielen Betrieben ersetzen sie gleich mehrere Einzelgeräte und schaffen wertvollen Raum, Struktur und Sicherheit in der Produktion.

Coldline Vision Schockfroster-Range – multifunktionale Systeme von −40 °C bis +85 °C
Schnell­kühlenHeißer Speisen nach HACCP-Standard
TiefkühlenAuf professionelles Lagerniveau
Schonendes AuftauenPräzise Feuchte­führung
Gär­verzögerungKontrollierte Gärung für Bäcker & Konditoren
RegenerationVorproduzierte Speisen reaktivieren
Nieder­temperatur-GarenBis +85 °C – je nach Serie

Diese Vielseitigkeit eröffnet Küchen die Möglichkeit, Prozesse zeitlich zu entlasten und auf einem gleichbleibend hohen Qualitäts­niveau zu produzieren – unabhängig vom Tagesgeschäft.

Konstruktion & Technik

Technische Stärken, die Coldline abheben.

Coldline Schockfroster beruhen auf einer konstruktiv ausgereiften Architektur, die auf absolute Zuverlässigkeit, präzise Temperatur­führung und professionelle Langlebigkeit ausgelegt ist. Die Technik arbeitet auch in geschlossenen, warmen Küchen­umgebungen stabil und ermöglicht reproduzier­bare Resultate.

Gleich­mäßige, leistungs­starke Luftführung

Eine gezielt entwickelte Luftzirkulation sorgt dafür, dass GN-Behälter, Bleche und Chargen in allen Ebenen gleichmäßig gekühlt werden. Die Temperatur bleibt stabil, selbst wenn das Gerät voll beladen ist.

Hochpräzise Sensorik

Die Geräte überwachen Temperatur­verläufe in Echtzeit. Die Messung erfolgt schnell, exakt und unmittelbar in Produktnähe – ein entscheidender Faktor für HACCP-Compliance und hochwertige Ergebnisse.

Energie­effiziente Kälte­technik

Die gesamte Serie arbeitet mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R290. Dieses bewirkt eine besonders starke Kälteleistung bei gleichzeitig niedrigem Energiebedarf – ein entscheidendes Argument für nachhaltige Küchenbetriebe.

Profes­sionelle Edelstahl­konstruktion

Der durchgehend in Edelstahl gefertigte Innen- und Außenraum ermöglicht eine schnelle, effiziente Reinigung, hohe Beständigkeit und hygienische Sicherheit – selbst im Dauereinsatz.

Voll­ständige Leistung bei Voll­auslastung

Coldline Schockfroster sind darauf ausgelegt, ihre Kühl- und Tiefkühlleistung selbst unter Vollauslastung beizubehalten. Dies unterscheidet sie wesentlich von leichten, einstiegs­orientierten Kühlgeräten.

COSMO IoT & digitale Integration

Über die Vision-Steuerung lassen sich Programme, Kurven und Temperatur­verläufe dokumentieren, überwachen und bei Nutzung von COSMO in ein markenübergreifendes Ökosystem einbinden.

Coldline Schockfroster Bedienblenden – COSMO IoT, Devote Steuerung und Touchscreen-Bedienung
Coldline Bedienkonzept: COSMO IoT · Devote™ Dynamic Evolution · Touchscreen

Anschlusswerte

230 V auch bei 10 und 14 Einschüben.

In vielen Bestandsküchen scheitert ein Schock­froster nicht am Gerät, sondern am Anschluss: Ein freier Drehstrom­kreis ist selten vorhanden, und eine nachträgliche Elektro­installation kostet Zeit und Budget. Coldline löst das konstruktiv. Die Baugrößen mit 10 und 14 Einschüben GN 1/1 sind steckerfertig und laufen einphasig – serien­übergreifend bei Smart, MODI und Vision.

220–240 V / 50 HzEinphasig und steckerfertig – kein 400-V-CEE-Anschluss erforderlich
3.043 W · 14,7 AEin separat abgesicherter 16-A-Stromkreis genügt
10 und 14 EinschübeSerien­übergreifend bei Smart, MODI und Vision

Einphasige Spannung

Möglich wird das durch die Auslegung mit zwei getrennten Kälte­kreis­läufen in Verbindung mit der Coldline-eigenen Steuerung. Dieser Aufbau ist zugleich die Voraussetzung dafür, das natürliche Kältemittel R290 in dieser Leistungs­klasse einzusetzen.

Elektronisches Expansions­ventil

Serienmäßig in allen Serien verbaut. Es dosiert die Einspritzung des Kältemittels exakt, verbessert die Leistung und senkt den Verbrauch – und erfüllt zugleich eine der technischen Voraussetzungen der BAFA-Kälte-Klima-Richtlinie.

Druckumwandler

Die Betriebsdrücke werden per Software überwacht und lassen sich am Display oder aus der Ferne abfragen. Das verkürzt die Fehler­suche und reduziert Einsätze von Kälte­fachpersonal.

Was das in der Praxis bedeutet: Nachrüstung in Bestands­küchen ohne Elektro­installation. Kein Starkstrom­anschluss, keine Wartezeit auf den Elektriker, keine zusätzlichen Installations­kosten. Gerade in Bestands­objekten entscheidet dieser Punkt häufig darüber, ob ein Schock­froster überhaupt umsetzbar ist.

Erst ab 20 Einschüben sowie in der Industry-Serie wechselt die Baureihe auf 400 V 3N. Sprechen Sie uns an – wir klären die Anschluss­situation vor der Planung.

Aus der Praxis

Auch ohne Fest­wasser­anschluss.

Schnell­kühlen und Schock­frosten brauchen kein Wasser. Die dampf- und feuchte­geführten Funktionen eines Multifunktions­geräts – Gärung, Niedertemperatur-Dampfgaren, Pasteurisieren, Dampf­desinfektion – dagegen schon. Der Wasser­anschluss sitzt im Maschinen­raum, zusammen mit Absperr­ventil und Filter­patrone. Liegt am vorgesehenen Standort keine Leitung, haben wir dafür in einem realisierten Projekt eine Behälter­lösung umgesetzt: Bevorratung oberhalb des Anschlusses, Zulauf über die Höhen­differenz, freigegeben allein durch das geräte­seitige Ventil. Das Prinzip ist nicht an eine Baugröße gebunden und lässt sich bei kleinen wie großen Coldline-Schock­frostern anwenden.

Prinzipskizze: Wasserbehälter oberhalb des Schockfrosters, Verbindungsleitung zum Wasseranschluss im Maschinenraum
Keine PumpeZulauf allein über die Höhendifferenz zwischen Kanister und Anschluss
Keine eigene SteuerungFreigabe ausschließlich über das vorhandene Ventil des Geräts
Keine baulichen MaßnahmenKein Eingriff in die Gebäudeinstallation, kein Festanschluss
Wichtiger Hinweis: Diese mobile Wasser­versorgung ist nicht über Coldline beziehbar – sie ist weder Bestandteil des Liefer­programms noch dort als Zubehör gelistet und keine vom Hersteller freigegebene Ausführung. Es handelt sich um eine eigene, im Feld entwickelte Lösung der Hoffman GKT GmbH, die wir auf Coldline-Geräte anwenden. Technische Eignung, Hygiene­anforderungen und Auswirkungen auf die Gewährleistung klären wir für jedes Projekt einzeln.
Auslegung

Von der Produktions­menge zur Bau­größe.

Die entscheidende Frage bei der Auslegung ist nicht, wie viele Bleche in das Gerät passen, sondern wie viele Kilogramm pro Zyklus verarbeitet werden. Über die gesamte Coldline Vision NUVŌ-Baureihe ist dieses Verhältnis bemerkenswert stabil — und damit lässt sich aus einer bekannten Produktionsmenge in einem Schritt die Baugröße bestimmen.

4,6 – 5,0 kg je Einschub beim Schnellkühlen +90 °C auf +3 °C im Kern, Zyklus bis 90 Minuten
3,5 – 4,5 kg je Einschub beim Schockfrosten +90 °C auf −18 °C im Kern, Zyklus bis 240 Minuten
ModellEinschübe+90/+3 °C+90/−18 °Ckg je Einschub kühlenkg je Einschub frosten
W5H523 kg18 kg4,63,6
W6H628 kg23 kg4,73,8
W7H734 kg25 kg4,93,6
W10H1050 kg45 kg5,04,5
W14H1470 kg60 kg5,04,3

Tabelle seitlich scrollbar →

Die Tiefkühlleistung ist der Engpass, nicht die Kühlleistung.

Beim Schockfrosten liegt die Kapazität je nach Baugröße bei 74 bis 90 % der Schnellkühlleistung. Wer nach Schnellkühl-Kilogramm dimensioniert und die Maschine nachts durchfrieren lässt, plant zu klein. Sichere Faustregel für die Auslegung auf Tiefkühlung: 75 % der Schnellkühlleistung ansetzen.

Rechenbeispiel: 60 kg Mittags­produktion.

60 kg geteilt durch rund 4,8 kg je Einschub ergibt 13 Einschübe — die W14H deckt das in einem Zyklus ab. Soll dieselbe Menge nachts auch tiefgekühlt werden, sind es bei 3,6 kg je Einschub bereits 17 Einschübe: dann entweder zwei Zyklen fahren oder eine Nummer größer planen.

Die Auflageschienen sind in einem Raster von rund 12 mm frei versetzbar — je nach Baugröße stehen 18 bis 68 Positionen zur Verfügung. Deshalb liegt die maximale Blechzahl über der Serienbestückung: die W7H nimmt mit Zusatzschienen 11 Bleche statt 7 auf. Über die Baureihe hinaus gibt es die NUVŌ auch mit 30 Blechen (90 kg Schnellkühlen, 66 kg Schockfrosten, 20 Paar Führungen).

Prüfgrundlage

Was die Norm aussagt — und was nicht.

Für Schnellkühl- und Schockfrostkabinen im gewerblichen Gebrauch gilt DIN EN 17032:2018 („Klassifizierung, Anforderungen und Prüfbedingungen"). Wichtig für die Bewertung von Datenblättern: Die Norm regelt hier die Energieverbrauchswerte, nicht die Kilogramm-Leistung.

Leistung in Kilogramm

Branchenkonvention

Coldline gibt die Zykluskapazität mit +90 °C → +3 °C und +90 °C → −18 °C an. Das ist die im Markt übliche Angabe, mit der sich Geräte verschiedener Hersteller vergleichen lassen — aber es ist keine Normangabe.

Verbrauch in kWh je Kilogramm

nach EN 17032:2018

Die Verbrauchswerte weist Coldline nach EN 17032:2018 aus, gemessen im manuellen Zyklus bei −40 °C und bezogen auf +65 °C → +10 °C beziehungsweise +65 °C → −18 °C.

ModellSchnellkühlen +65/+10 °CSchockfrosten +65/−18 °CAnschlusswert
W5H0,060 kWh/kg0,247 kWh/kg1.772 W
W6H0,073 kWh/kg0,242 kWh/kg2.451 W
W7H0,060 kWh/kg0,210 kWh/kg2.678 W
W10H0,083 kWh/kg0,277 kWh/kg3.043 W
W14H0,078 kWh/kg0,233 kWh/kg3.043 W

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Was das im Betrieb bedeutet.

60 kg über Nacht durchfrieren kostet mit einer W14H rund 14 kWh je Zyklus — bei 30 Cent je Kilowattstunde also gut vier Euro für die komplette Nachtproduktion. Die Verbrauchsangaben stammen aus dem Coldline-Baureihenprospekt VISION 2025 (PDF) und sind dort für die gesamte Vision-Baureihe angegeben.

230 V bis einschließlich 14 Einschübe.

W5H8,8 A230 V
W6H10,6 A230 V
W7H11,7 A230 V
W10H14,7 A230 V
W14H14,7 A230 V
30 Bleche17,3 A400 V 3N

Der Wechsel auf Drehstrom kommt erst mit der größten Baugröße. Für Nachrüstungen im Bestand ist das der praktisch wichtigste Punkt der Baureihe: bis 14 Einschübe reicht ein einphasiger Anschluss, eine neue Drehstromzuleitung entfällt.

Bautiefe

700 oder 800 mm — drei Wege, drei Konsequenzen.

Die Standgeräte der Baureihe sind 800 mm tief; das Außenmaß von 859 mm enthält 59 mm Griff. In einer durchgehenden 700er-Postenreihe mit Arbeitstischen und Kühltischen fluchten sie damit nicht. Coldline bietet drei Auswege — sie unterscheiden sich erheblich.

Kompaktgerät 700 mm

W5HS · 780 × 759 × 853 mm

Steckerfertig mit R290, 5 Einschübe. Fluchtet im 700er-Raster, kostet aber Leistung.

  • 18 kg schnellkühlen statt 23 kg
  • 10 kg schockfrosten statt 18 kg
  • 0,408 statt 0,247 kWh/kg beim Frosten

Kompaktgerät 700 mm, 6 Einschübe

W6HSR · 780 × 759 × 913 mm

21 kg schnellkühlen, 15 kg schockfrosten. Diese Variante gibt es ausschließlich für den Anschluss an eine Zentralkühlung.

  • Kein steckerfertiges Aggregat
  • Bauseitige Kälteanlage erforderlich
  • Sinnvoll, wo ohnehin ein Verbund liegt

Untertischgerät 1400 × 700 mm

WTS7F / WTA7F · 7 Einschübe

Geht in die Breite statt in die Tiefe — und verliert dadurch keine Leistung.

  • 34 kg schnellkühlen, 24 kg schockfrosten
  • 4,9 bzw. 3,4 kg je Einschub
  • Fluchtet exakt im 700er-Raster

Der Punkt, an dem viele Planungen kippen.

Die Regel „rund 4,8 kg je Einschub" gilt für die 800 mm tiefen Standgeräte. Bei der W5HS sind es 3,6 kg beim Kühlen und nur 2,0 kg beim Frosten. Die 100 mm weniger Bautiefe kosten 22 % Schnellkühl- und 44 % Frostleistung. Wer die Flucht braucht und die Leistung nicht aufgeben will, plant das Untertischgerät.

Postenreihe

Der Schock­froster, der unter der durch­gehenden Arbeits­platte verschwindet.

Das Untertischgerät ist die Bauform, die eine Postenreihe erst geschlossen möglich macht: 1400 mm breit, 700 mm tief, in einer Flucht mit ungekühlten Arbeitstischen und Kühltischen, unter einer durchlaufenden Arbeitsplatte. In dieser Kombination ist sie am Markt praktisch konkurrenzlos.

AusführungModellHöheGrundfläche
Ohne ArbeitsplatteWTS7F810 mm1400 × 700 mm
Mit ArbeitsplatteWTP7F850 mm1400 × 700 mm
Arbeitsplatte mit AufkantungWTA7F950 mm1400 × 700 mm

Tabelle seitlich scrollbar →

Coldline Vision Untertisch-Schockfroster WTS7F ohne Arbeitsplatte, 1400 mm breit und 700 mm tief, mit 7-Zoll-Touchscreen und höhenverstellbaren Edelstahlfüßen
Vision Untertischgerät WTS7F in der Ausführung ohne Arbeitsplatte: 1400 × 700 × 810 mm. Die Kammer sitzt links, die Technik rechts daneben — der Korpus fluchtet dadurch vollständig im 700er-Raster.

Die Höhe geht auf

Für die durchgehende Platte ist die Ausführung ohne Arbeitsplatte der richtige Artikel: 810 mm Korpus plus eine bauseitige 40 mm starke Platte ergeben 850 mm. Über die höhenverstellbaren Edelstahlfüße (100/150 mm) lässt sich die Reihe auf 860 bis 900 mm Arbeitshöhe einjustieren und sauber ins Wasser bringen.

Luftführung mitdenken

In einer geschlossenen Reihe unter durchlaufender Platte ist die Abluft des Verflüssigers das eigentliche Planungsproblem. Das Untertischgerät gibt es deshalb in drei Kälteausführungen: luftgekühlt, wassergekühlt (WTP7FA) und für Zentralkühlung (WTP7FR). Die beiden letzten lösen die Luftfrage baulich.

Ausführung F oder U.

Wir empfehlen die Ausführung F: Temperaturbereich −40 bis +65 °C, zehn Funktionen von Schockkühlen über Gärunterbrechung bis Erhaltung, Auflageschienen für GN 1/1 und EN 60×40, 7"-Touchscreen mit HACCP-Dokumentation über USB. Die Ausführung U (Modi Up) liefert dieselbe Leistung bei geringerem Anschlusswert, beschränkt sich aber auf drei Funktionen bis +10 °C und ausschließlich EN 60×40 — sinnvoll für Bäckerei und Konditorei, wo dieses Format ohnehin das Arbeitsmaß ist.

Kältemittel R452a — und was das für den Betrieb bedeutet.

Die Untertischgeräte sind mit R452a (GWP 2.141) ausgeführt, Füllmenge 2.000 g. Das entspricht 4,28 t CO₂-Äquivalent. Die wiederkehrende Dichtheitskontrolle nach Artikel 5 der Verordnung (EU) 2024/573 setzt bei 5 t ein, für gekennzeichnet hermetisch geschlossene Einrichtungen bei 10 t — das Gerät liegt in beiden Auslegungen darunter. Die Einstufung im Einzelfall gehört trotzdem in die Hand Ihres Kältefachbetriebs.

Die Standgeräte der Vision-NUVŌ-Baureihe arbeiten dagegen mit dem natürlichen Kältemittel R290 (GWP 3) bei 150 g Füllmenge. Wo ein Lastenheft ein natürliches Kältemittel vorschreibt, ist die 700er-Flucht deshalb nur über das Kompaktgerät W5HS darstellbar — mit der oben beschriebenen Leistungseinbuße. Das ist die Abwägung, und wir legen sie offen, statt sie zu umgehen.

Einsatzbereiche

Von der System­gastronomie bis Fine Dining.

Die Flexibilität der Coldline Schockfroster erlaubt den Einsatz in unterschiedlichsten Küchen­strukturen. Sie bieten dort Vorteile, wo Qualität, Zeitmanagement und konstante Ergebnisse entscheidend sind.

🍽️

Gastronomie & Fine Dining

Hochpräzise Qualität und effiziente Organisation für À-la-carte-Betriebe und gehobene Küchen.

🏨

Hotellerie

Bankett, Frühstücksbuffet, Roomservice – planbare Produktion für schwankende Gästezahlen.

🏭

System­gastronomie

Zentrale Produktionslogik und Filialversorgung mit reproduzier­barer Qualität.

🥐

Pâtisserie & Bäckerei

Gärprozesse, Teigstabilität und Frost­management für Konditoren und Bäcker.

🥩

Metzgereien & Fleisch­verarbeitung

Schnelles Abkühlen sensibler Produkte – sicher und normkonform.

🏥

Produktions­küchen

Große Chargen, reproduzier­bare Sicherheit – für Zentralküchen und Gemeinschafts­verpflegung.

Coldline Industry Schockfroster – Großkapazität für Produktionsküchen, Zentralküchen und Systemgastronomie
Coldline Industry Serie · Hochkapazitäts-Schockfrostung für Zentralküchen und Großproduktion

Vorteile auf beiden Seiten

Für Betreiber und Fachhändler gleicher­maßen.

Vorteile für Betreiber

✓ Hochwertige, reproduzier­bare Ergebnisse
✓ Deutlich verbesserte Produktions­planung
✓ Reduzierte Foodkosten durch geringere Verluste
✓ Längere Haltbarkeit bei gleichbleibender Frische
✓ Mehr Flexibilität in Mise-en-place und Tagesgeschäft

Vorteile für Fachhändler

✓ Geräte mit klaren, beratungs­starken Verkaufs­argumenten
✓ Hohe Zuverlässigkeit und geringe Reklamations­quote
✓ Ideale Lösung für professionelle Ausschreibungen
✓ Passende Ergänzung für Planer im GN- und Cook&Chill-Bereich
Coldline MODI Schnellkühler-Serie – kompakte Schockfroster für À-la-carte und kleinere Betriebe

Beratung & Vertrieb

Vertrieb über unser Fachhändler­netzwerk.

Als offizieller TNK-Vertreter begleiten wir Händler, Planer und Betreiber in allen Phasen der Projektierung: von der Kapazitäts­berechnung über die passende Funktions­auswahl bis hin zur Integration in die existierende Küchen­struktur. Die Geräte werden ausschließlich über spezialisierte Großküchen­fachhändler bezogen.

Individuelle Beratung zu Funktionen und Kapazitäten · Unterstützung bei GN- und Workflow-Planungen · Empfehlungen für Cook&Chill-Prozesse · Vergleichs­argumente gegenüber marktüblichen Lösungen

Beratung anfragen Ersatzteile & Reklamationen →

Förderung · Anträge nur bis 31.12.2026

BAFA-Förderung für Coldline Schock­froster.

Die Standgeräte der Coldline-Schock­froster arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R290 und sind serienmäßig mit einem elektronischen Expansions­ventil ausgestattet. Damit erfüllen sie zentrale technische Voraussetzungen der BAFA-Kälte-Klima-Richtlinie. Betreiber können für die Anschaffung einen nicht rück­zahlbaren Zuschuss beantragen. Die Richtlinie läuft zum 31.12.2026 aus und wird nicht verlängert.

Wer beantragen kann

✓ Unternehmen und freiberuflich Tätige
✓ Kommunen und öffentliche Einrichtungen
✓ Schulen, Hochschulen und Krankenhäuser
✓ Kirchliche und gemeinnützige Träger
✗ Privatpersonen sind ausgeschlossen

Wie hoch der Zuschuss ausfällt

Die Höhe richtet sich nach der Kälte­leistung, nicht nach dem Kaufpreis.
Begrenzt auf 50 % der förder­fähigen Ausgaben.
Baugrößen 10 und 14 Einschübe mit 5.546 W Kälte­leistung: rund 1.900 € je Gerät.
Für Anlagen der Industry-Serie liegen die Beträge deutlich höher.
  1. Angebot einholen. Über Ihren Großküchen­fachhändler, mit Modell­bezeichnung und Kälte­leistung am BAFA-Auslegungs­punkt.
  2. Antrag stellen. Online beim BAFA – vor der Bestellung. Benötigt werden Angebot, Hersteller­datenblatt, Fließbild bzw. P&ID, De-minimis-Erklärung und Handels­register­auszug.
  3. Bewilligung abwarten. Der Zuwendungs­bescheid muss vorliegen, bevor etwas passiert.
  4. Erst dann bestellen. Eine frühere Bestellung führt zum vollständigen Verlust des Anspruchs. Das ist der mit Abstand häufigste Grund, warum Anträge scheitern.
Sprechen Sie uns an. Wir stellen Ihnen und Ihrem Fachhändler die erforderlichen Hersteller­unterlagen bereit und klären die technischen Förder­voraussetzungen gemeinsam mit dem Technik- und Anwendungs­support von Coldline ab – für Sie kostenfrei. Den Antrag stellen Sie als Betreiber selbst, das Angebot erhalten Sie über Ihren Fachhändler.

Förder­unterlagen anfordern

Hinweis: Eine Förderzusage kann ausschließlich das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erteilen. Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand Juli 2026 wieder, sind unverbindlich und ersetzen keine Förder­beratung. Die genannten Beträge sind rechnerische Richtwerte auf Basis der veröffentlichten Berechnungs­koeffizienten.

📄

Coldline Schock­froster – Produkt­unterlagen (PDF)

Vertiefte technische Details, Funktionen, Anwendungs­bereiche, Modellreihen (SMART, MODI, VISION) sowie Prozessabläufe für Schnellkühlen, Schockfrosten, Auftauen, Gären, Pasteurisieren und Cook&Chill.

Format: PDF · Quelle: Coldline / THE NICE KITCHEN Group
Exklusiv für Fachhändler, Planer & gewerbliche Betreiber

Kostenlos anfordern – wir senden Ihnen die Unterlagen per E-Mail zu.

Häufige Fragen

Coldline Schock­froster – FAQ.

01 — Was unterscheidet Coldline Schockfroster von klassischen Schnellkühlern?
Coldline Schockfroster arbeiten prozessorientiert: Sie führen Produkte aktiv durch mikrobiologisch relevante Temperaturzonen, steuern Zeit-Temperatur-Kurven präzise und dokumentieren kritische Passagen digital – statt nur „schnell zu kühlen".
02 — Welche Anwendungen decken Coldline Schockfroster ab?
Von Cook&Chill über produktspezifische Programme, Niedertemperatur­führung, Tiefkühlprozesse, Gärunterbrechung bis hin zu Regeneration decken Coldline Vision Systeme einen kompletten Funktionsraum ab.
03 — Wie beeinflusst der Schockkühlprozess die Produktqualität?
Der schnelle Durchlauf der Gefahrenzone verhindert Strukturverlust, Oxidation und mikrobielles Wachstum. Texturen bleiben stabil, Flüssigkeits­bindung verbessert sich, und Haltbarkeit steigt kalkulierbar an.
04 — Können Coldline Schockfroster in digitale Küchenstrategien integriert werden?
Ja. Über die Vision-Steuerung lassen sich Programme, Kurven und Temperaturverläufe dokumentieren, überwachen und bei Nutzung von COSMO in ein markenübergreifendes Ökosystem einbinden.
05 — Sind Coldline Schockfroster für kleine wie große Chargen geeignet?
Durch präzise Luftführung, leistungsstarke Verdampfer und programmierbare Prozesslogik eignen sich die Systeme sowohl für À-la-carte-Küchen als auch für Batch-Produktionen, Filialsysteme und Zentralküchen.
06 — Welche Rolle spielt der Schockfroster im Cook&Chill-Prozess?
Er bildet das sicherheitsrelevante Zentrum: Nur ein korrekt geführter Schockkühlvorgang gewährleistet reproduzier­bare Produktqualität, Planungs­sicherheit und auditfähige HACCP-Dokumentation.
07 — Werden Coldline Schockfroster vom BAFA gefördert?
Die Standgeräte der Coldline-Schockfroster arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R290 und sind serienmäßig mit einem elektronischen Expansions­ventil ausgestattet. Damit erfüllen sie zentrale technische Voraussetzungen der BAFA-Kälte-Klima-Richtlinie. Betreiber können einen Zuschuss beantragen, dessen Höhe sich nach der Kälte­leistung richtet und der auf 50 % der förder­fähigen Ausgaben begrenzt ist. Der Antrag muss vor der Bestellung gestellt werden. Die Richtlinie läuft am 31.12.2026 aus; Anträge sind nur bis zu diesem Datum möglich.
08 — Benötigen Coldline Schockfroster einen Starkstromanschluss?
In den Baugrößen mit 10 und 14 Einschüben GN 1/1 nicht. Diese Geräte sind steckerfertig und laufen einphasig mit 220–240 V bei 50 Hz und einer Stromaufnahme von 14,7 A. Ein separat abgesicherter 16-A-Stromkreis genügt, ein 400-V-CEE-Anschluss ist nicht erforderlich. Für Baugrößen ab 20 Einschüben und für die Industry-Serie gelten abweichende Anschluss­werte.
09 — Lässt sich ein Multifunktions-Schockfroster ohne Festwasseranschluss betreiben?
Für Schnellkühlen, Schockfrosten, Auftauen und Erhaltung wird kein Wasser benötigt. Wasser braucht das Gerät erst für die dampf- und feuchtegeführten Funktionen: Gärung und Gärunterbrechung, Niedertemperatur-Dampfgaren, Pasteurisieren und die Dampfdesinfektion. Fehlt am Standort eine Wasserleitung, lässt sich der Zulauf im Einzelfall über eine Wasserbevorratung oberhalb des Geräts herstellen. Den Aufbau aus einem realisierten Projekt haben wir im Praxisbericht zur mobilen Wasserversorgung beschrieben – als projektspezifische Lösung, nicht als serienmäßige Ausführung.

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